Achtung: Bis Ende 2015 muss die oberste Geschossdecke ausreichend, der aktuellen EnEV entsprechend, gedämmt werden, ansonsten kann ein empfindliches Bußgeld drohen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite bzw. auf unserem Blog!
 

Bei uns können Sie Dämmung für den Innenausbau kaufen. Für folgende Bereiche haben wir Dämmung im Sortiment:

  • Zwischensparrendämmung
  • Kellerdeckendämmung
  • Oberste Geschossdeckendämmung
  • Innenwanddämmung

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Dammstoffen benötigen oder wenn Sie beispielsweise nach Aufsparrendämmung oder Fassadendämmung (Dammstoffe für den Außenbereich) suchen, können wir Ihnen selbstverständlich auch gerne weiterhelfen. Schauen Sie einfach unter Dachbaustoffe -> Dämmung oder klicken Sie hier für weitere Informationen.

Zwischensparrendämmung

Bei der Dachdämmung kommt man an der „Zwischensparrendämmung“ nicht vorbei. Denn sie ist die am häufigsten verwendete Form der Dämmung für den Innenausbau. Der Vorteil hierbei ist, dass sie noch nachträglich eingebaut werden kann, da in den meisten Fällen keine Innenbekleidung wie Gipskarton oder Profilbretter vorhanden sind.
Sinn macht die Zwischensparrendämmung beispielsweise bei Dachgeschossräumen, die zukünftig als erweiterte Wohnfläche* genutzt werden sollen.

In den meisten Fällen werden die Materialien als Rollen, Matten oder Klemmfilze angeboten, bei denen es sich um Stein- oder Glaswolle handeln kann. Aber auch Dämmmaterialien, die äußerst ökologisch sind, können dem Kunden als Zwischensparrendämmung angeboten werden, z.B. Holzfasern, Schafs- und Hanfwolle.

Zum Einbau sei gesagt, dass man die Dämmung einfach auf Maß schneiden kann. Durch die Flexibilität der Zwischensparrendämmung passt sie sich genau an die Sparren des Daches an. Dass sich die Dämmung genau an den Sparren anpasst, ist enorm wichtig, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Das Wichtigste bei der ganzen Dämmerei ist auch hier, die funktionierende Luftdichtheitsschicht „Dampfbremse“, die unterhalb der Dämmung installiert werden muss.

Wie war das nochmal mit der Unterspannbahn?

Alte Häuser, die keinen ausgebauten Dachboden haben, verfügen in den meisten Fällen über keine Unterspannbahn.
In diesen Fällen ist von der Zwischensparrendämmung dringend abzuraten, da keine wasserführende Ebene vorhanden ist.

Unser Tipp: Fragen Sie einen Dachhandwerker, da dieser mit Ihnen vor Ort entscheiden kann, wie sinnvoll eine Dachsanierung ist.

Falls doch eine „Gitterfolie“ unter den Dachziegeln vorhanden sein sollte (diese ist nicht diffusionsoffen/atmungsaktiv), ist auf eine ausreichende Lüftung zwischen der Folie und der Dämmung zu achten. Diese sollte mindestens 2 cm betragen.

Beispiel: Wenn der Dachsparren 14 cm stark ist, sollte die Dämmung nicht dicker als 12 cm sein. Auch hierbei sollte man drauf achten, dass die Dämmung nicht zu weit in die Sparrenfelder gedrückt wird.

Unser Tipp: Hierbei ist eine „Hilfslatte“ in 24 mm sehr hilfreich, wenn diese im Sparrenfeld an die vorhandene Traglattung geschraubt wird.

Bei neueren Bauten sieht es anders aus. Sie verfügen bereits über diffusionsoffene Unterspannbahn und einer Konterlattung. Hier kann das Sparrenfeld komplett gedämmt werden.

Nochmals die Vorteile der Zwischensparrendämmung:

  • kann in den meisten Fällen nachträglich eingebaut und in das Dachgeschoss installiert werden
  • leichter Einbau
  • ideal für den Heimwerker zum „Selbsteinbauen“ geeignet
  • Flexibilität beim Einbau zwischen den Sparren

*Hierzu sollten Sie bitte auch auf die Rettungswege (lt. Landesbauordnung) achten !!
Diese können ggf. auch durch Not-Ausstiegsfenster in der Dachschräge mit passendem Rettungspodest gegeben sein.

Kellerdeckendämmung

Wenn Sie einen kalten Fußboden im Wohnbereich eines Altbaus haben, kann es daran liegen, dass Sie die Decke des darunter liegenden Kellers nicht oder nicht ausreichend genug gedämmt haben. Bei Neubauten gibt es dieses Problem meist nicht, da dort sicherlich beim Bau auf eine ausreichende Kellerdeckendämmung geachtet worden ist. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man durch die Dämmung der Kellerdecke bares Geld sparen kann. Ist der Keller nicht gedämmt, kann ein hoher Energieverlust drohen.

Die Wärmedämmeigenschaften des verbauten Materials sowie die Optik sind ausschlaggebend für die Kosten der Kellerdeckendämmung. Eine Styroporplatte beispielsweise ist um einiges günstiger als Dämmung mit aufkaschierter (das Verbinden mehrerer Lagen von gleichen oder verschiedenen Materialien) HDF-Platte.

Bei der Planung sollte darauf geachtet werden, Dämmung mit einer möglichst guten Wärmeleitgruppe zu verwenden. Die Einsparung bei den Energiekosten fällt höher aus, wenn eine gute Wärmeleitgruppe ausgewählt worden ist. Je billiger (schlecht isolierend) also die Dämmung ist, desto höher ist der Energieverbrauch. Hier kann also ganz einfach Geld gespart werden. Eine gründliche Planung ist das „A“ und „O“.

Oberste Geschossdeckendämmung

Beim Dämmen der obersten Geschossdecke kann man Geld und Energie sparen, generell ist die Deckendämmung ein sehr wichtiges Thema!
Seit 2009 besteht für Hauseigentümer die Pflicht die oberste Geschossdecke zu dämmen, um sie vor Wärmeverlust zu schützen. 2012 wurde die Nachrüstpflicht auch für begehbare Geschossdecken ausgeweitet. Es besteht also dringender Handlungsbedarf, vor allem weil sich eine Sanierung durchaus lohnt. Gerade im Winter sieht man oft, wie viel Wärme über eine ungedämmte oberste Geschossdecke verloren geht. Bei uns bekommen Sie verschiedene Dämmstoffe für ihre oberste Geschossdecke. Wichtig ist auch hier, ob die oberste Geschossdecke begehbar sein soll.

Gerade Heimwerker können hier selbst Hand anlegen. Dafür eignen sich beispielweise Rollfilze, druckfeste Mineralwolle wie Steinwolle. Ebenso kann man Styropor-Dämmplatten oder die druckstärkeren PUR-Hartschaumplatten mit aufkaschierter OSB-Platte verwenden. Eine ökologische Dämmvariante bieten hier Holzfaserplatten.

Gerne beraten wir Sie bei der richtigen Auswahl der Produkte.

Innenwanddämmung

Vorab sollte gesagt werden, dass nur dann „innen“ gedämmt werden sollte, wenn wichtige Gründe dafür vorliegen.
Die Außendämmung ist eher zu empfehlen.
Wenn beispielsweise Fassaden im Originalzustand (z.B. denkmalgeschützte Bauwerke) erhalten werden müssen, die Außendämmung rechtlich, sowie technisch, nicht umsetzbar ist oder es sich um Bauwerke handelt, die möglichst schnell erwärmt werden sollen (z.B. Kirchen), dann muss man sich wohl oder übel mit dem Thema der „Innenwanddämmung“ auseinandersetzen.

Vorteile Innendämmung

  • kann auch im Winter angebracht werden (witterungsunabhängig)
  • schnelle Wärmeleistung der Wohnbereiche, in denen gedämmt wurde
  • Die Außenansicht (Fassade) wird nicht verändert

Bei der Innendämmung kann durchaus gespart werden:

  • es wird kein Gerüst benötigt
  • Ausschachtungsarbeiten entfallen

Auf der anderen Seite muss daran gedacht werden, dass das Versetzen von Steckdosen, Lichtschaltern, Heizkörpern und Fensterbänken zusätzliche Kosten mit sich führen kann.

Die Außendämmung ist viel besser geeignet, wenn es darum geht, Wärmebrücken zu vermeiden. Die Innendämmung schafft es nur begrenzt alle Schwachstellen abzudecken.
Noch größer ist das Feuchtigkeitsproblem, dass Innendämmung mit sich führen kann. Durch die Innendämmung wird die Temperatur des Mauerwerks deutlich reduziert. Durch diesen Vorgang kann es vorkommen, dass Feuchtigkeit am Mauerwerk kondensiert und führt im schlimmsten Fall zu Schimmelschäden. Weil sich der Schimmel hinter der Dämmung bildet, wird er meistens erst viel zu spät bemerkt. Dann bleibt meistens nur noch eine Komplett-Sanierung als letzte Maßnahme.

Wir beraten Sie gerne

Bei Fragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder rufen Sie uns unter 02332-4438 an. Auch im Hinblick auf die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) beraten wir Sie gerne.
Auf unserem Blog finden Sie regelmäßig aktuelle Einträge zum Thema „Dämmung“.


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