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Immer noch bewährt und modern: Der Baustoff Holz

13.06.2013 /Allgemein, Dachbaustoffe, Plattenzuschnitte, Ratgeber, Trockenbaustoffe

Holz liegt weiterhin voll im Trend, obwohl Holz einer der ältesten Baustoffe der Menschheit ist. Auch wenn es viele Vorurteile, die es zu berichtigen gilt, gibt, sehen immer mehr Bauherren ihre Vorteile im Holzhandwerk.

Die Gründe warum Holz mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar der älteste Baustoff der Welt ist, liegen klar auf der Hand: Holz atmet, lebt und vermittelt uns Menschen Geborgenheit und Wärme. Leider gibt es aber immer noch viele Vorurteile, die einige Zweifel beim Bauherren wecken können. Wenn man sich jedoch mit diesen Vorurteilen einmal näher auseinandersetzt, erkennt man, dass diese allerdings unbegründet sind.

1. Holz ist nicht robust – falsch

Holz ist ziemlich leicht im Verhältnis zu seiner hohen Festigkeit. Es ist heutzutage wieder ein sehr gefragter Baustoff für Brücken, Hallen, Kindergärten, Industriebauten (auch unsere Gevelsberger Firmenhalle besteht aus Holz) etc. Ein weiteres Beispiel ist die Lillehammer Olympiahalle (genannt „das Wikingerschiff), welche komplett aus Holz gefertigt worden ist.

2. Holz brennt leicht – falsch

Holzbalken halten dem Feuer länger Stand als beispielsweise Stahlträger oder Betonpfeiler. Das liegt daran, dass Holz ungefähr 15% Wasser enthält. Sollte der Holzbalken anfangen zu brennen, muss das Wasser erst einmal verdampfen.
Als Beispiel: Ein 100 kg schweres Holzstück besteht aus immerhin 15 kg Wasser. Dazu kommt noch, dass die Kohleschicht, die sich auf dem Holz bildet, einen zusätzlichen Schutz bietet.

3. Holz ist nicht langlebig – nicht richtig

Beweise, dass dies nicht richtig ist, stehen in jeder Altstadt. Dort findet man Fachwerkhäuser, welche teilweise aus dem 13. Jahrhundert stammen. Trotz des hohen Alters befinden sich ihre Holzrahmen immer noch im tadellosen Zustand. Ein weiteres Beispiel ist Venedig, das seit über 800 Jahren auf Holzpfählen steht.

4. Holz wird feucht – falsch

In feuchter Umgebung (Saunen, Hallenbädern und Badezimmern) wird Holz oft als Baumaterial eingesetzt, weil es eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung hat. Wichtig dabei zu beachten ist nur, dass feuchtes Holz auch wieder trocknen kann.

5. Holz dämmt schlecht – stimmt nicht

Die Zellstruktur des Holzes speichert die Wärme, was bedeutet, dass Holz ein schlechter Wärmeleiter ist. Das wiederum ist gut für die Dämmeigenschaften.
Das können Sie leicht selbst ausprobieren: Wenn Sie ihre Hände zuerst auf eine Holzplatte legen und anschließend auf einen Backstein, werden Sie merken, dass sich das Holz wärmer anfühlt als der Backstein.

6. Holz ist rustikal – ist nicht ganz richtig

Holz steht mehr denn je für moderne und neue Architektur, der Phantasie und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Holzbaustoffe gibt es mittlerweile in den verschiedensten Formen und Farben.

7. Holz wird knapp – absolut falsch

Es wird nicht mehr Holz genutzt als nachwächst. Dieses Prinzip heißt Nachhaltigkeit.
Außerdem fällt ein beachtlicher Teil bei der Durchforstung an. Die Durchforstung ist nichts anderes als die Pflege des Waldes und sichert gesunde und stabile Bestände.

8. Holz wird von Schädlingen befallen – falsch

Derzeit gibt es drei Möglichkeiten das Holz bestmöglich zu schützen:

a) Der bauliche Holzschutz verhindert, dass das Holz feucht und somit anfällig wird
(z.B. mit hinterlüfteten Verschalungen und Dachvorsprüngen).
b) Natürlicher Holzschutz wie Wachs & Leinöl
c) Chemischer Holzschutz – Dieser verliert aber immer mehr an Bedeutung. Bauholz
muss nicht imprägniert werden, wenn es technisch getrocknet wurde.

9. Holz ist was für Ökos – stimmt nicht

Man muss bedenken, dass Holz robust, langlebig, umweltfreundlich, feuerbeständig und günstig ist. Wenn man sich das klar vor Augen führt, erkennt man, dass Holz etwas für jeden ist.

10. Holz ist teuer – falsch

Um Geld zu sparen ist das Bauen mit Holz eine gute Lösung. Besonders günstig ist die heimische Fichte. Holz lässt sich leicht verarbeiten, die Bauzeit wird kürzer und man kann vieles in Eigenarbeit erledigen.

Abschließend kann man sagen, dass Holz ein qualitativ hochwertiger Baustoff ist. Holz ist langlebig und wertbeständig. Das Raumklima ist einzigartig, was an der guten Wärmedämmung und der Feuchtigkeitsregulierung liegt. Gesundheitsschädliche Luftschadstoffe werden gut gebunden. Auch Allergien haben keine Chance, der älteste Baustoff ist frei von elektrostatischen Strahlungen und Emissionen.
Außerdem baut man energiesparend und umweltschonend, weil Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Ein Holzhaus ist ein ideales „Energiesparschwein“, das Nachhaltigkeit (es wird nicht mehr Holz genutzt als nachwächst) mit Effizienz verbindet.

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